Aufruf zu mehr Klimaschutz: Weltweite Unterschriftenaktion gestartet
New York/Düsseldorf, 23. September 2009 - Die internationale Werbe- und Medienbranche unterstützt die Vereinten Nationen (UN) in ihrem Engagement für ein ehrgeiziges neues Klimaschutzabkommen. "Hopenhagen", so der Name der globalen Kampagne, ruft weltweit Menschen auf, sich für ein substanzielles Ergebnis der UN-Klimakonferenz vom 07. bis 18. Dezember 2009 in Kopenhagen einzusetzen. Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Webseite www.hopenhagen.org, die von führenden Agenturen wie Ketchum Pleon betreut wird.
Ein Team aus verschiedenen Kommunikationsagenturen hat an der Umsetzung von Hopenhagen gearbeitet. Auf der Website www.hopenhagen.org haben Menschen auf der ganzen Welt die Chance, ihre Meinung zum Klimawandel an die Regierungschefs aus mehr als 180 Ländern heranzutragen und so den politischen Dialog beim Gipfeltreffen in Kopenhagen zu beeinflussen. Ziel der Initiative ist es, Unterschriften für die Klima-Petition der Vereinten Nationen zu sammeln. Diese Petition fordert ein substanzielles, faires und wirkungsvolles Klimaabkommen sowie verbindliche Reduktionsziele für Treibhausgase bis 2020.
Unter der Domain stehen dem Nutzer unter anderem aktuelle Informationen zur Konferenz und eine Diskussionsplattform zur Verfügung. Über Facebook und Twitter können sich Menschen aus aller Welt über die Herausforderungen des Klimawandels und die globale Verantwortung, die damit einhergeht, auszutauschen. "Nachdem wir unzählige Konzepte geprüft haben, die das Bewusstsein für den Klimaschutz stärken sollten, ist die Wahl der Stadt Kopenhagen auf die Hopenhagen Kampagne gefallen", sagte der Kopenhagener Oberbürgermeister Ritt Bjerregaard. "Wir waren von der hoffnungsvollen Botschaft der Bewegung begeistert. Sie bietet den Bürgern auf der ganzen Welt ein Forum, um ihren Wunsch nach einem fairen und effektiven Klimavertrag nachdrücklich zu äußern".
Auch internationale Konzerne wie Coca-Cola und SAP machen sich für Hopenhagen stark: sie nutzen ihre Ressourcen und ihre Reichweite, um Menschen aus aller Welt auf die Hopenhagen-Bewegung aufmerksam zu machen. Medien wie Google, Financial Times oder National Geographic werben in TV, Print, Hörfunk, Internet sowie an Gebäuden unentgeltlich für hopenhagen.org. Bereits mehr als 600 Unternehmen unterzeichneten ein Kommuniqué, das UN-Generalsekretär Ban-Ki Moon am 22. September 2009 überreicht wurde. Es fordert für die Weltkonferenz in Kopenhagen ein "ehrgeiziges, stabiles und faires globales Abkommen" für die Umwelt.
Dieses starke Engagement zeigt, wie wichtig die Kampagne für eine lebenswerte Zukunft ist. "Der Klimawandel ist eine der monumentalen Herausforderungen, denen die heutige und die künftigen Generationen gegenüber stehen. Im Dezember kommen führende Politiker aus der ganzen Welt zur UN-Klimakonferenz in Kopenhagen zusammen. Das Ergebnis der Konferenz betrifft jeden einzelnen Bürger dieser Erde. Es ist an der Zeit, einen Pakt zu schließen. Wir brauchen eine weltweite Bewegung, die für einen wirklichen Wandel eintritt", sagte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon. Bei Hopenhagen geht es um mehr als nur Hoffnung. "Es geht um weltweites Handeln für ein globales Klimaabkommen und eine bessere Zukunft für die Menschheit", fügte Ban hinzu.
Michael Lee, Geschäftsführer der International Advertising Association – eine Non-Profit Organisation, die die Kampagne anführt – freut sich über die weltweite Akzeptanz der Klima-Bewegung:"Hopenhagen zeigt, dass der Klimawandel nicht zu gewaltig ist, um etwas daran zu ändern: Positive Veränderungen sind möglich, wenn sich die Welt in einer gemeinsamen Bewegung vereint".
Kommunikation wird beim Klimagipfel eine außerordentlich wichtige Rolle spielen. Daher haben die Vereinten Nationen über die IAA die internationale Werbe- und Medienbranche beauftragt, ein umfassendes Kommunikationskonzept zu erstellen. So sollen Menschen für das Thema sensibilisiert und zu Engagement angeregt werden. Ein Team aus verschiedenen Kommunikationsagenturen hat an der Umsetzung der Hopenhagen Kampagne gearbeitet. Ketchum Pleon hat dabei die PR-Leitung übernommen und sein globales Netzwerk zur Verfügung gestellt.
Download:
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Ansprechpartner:
Pleon:
Ralf Maushake
+49 (0)211 95 41 2144
ralf.maushake(at)ketchumpleon.com
Ketchum:
Sabine Stadel-Strauch
+49 (0)89 124 45 190
sabine.stadel-strauch(at)ketchum.com
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