Please Select a Language.



Das Reputations-Modell / So wurde Medienberichterstattung analysiert

So wurde die Medienberichterstattung analysiert

 

Im Sample der Inhaltsanalyse enthalten waren die Zeitungen Aachener Nachrichten, Berliner Kurier, Hamburger Abendblatt, Stuttgarter Nachrichten, Tageszeitung, Die Welt und Die Zeit. Bei der Zusammenstellung des Samples wurde versucht, ein Abbild der deutschen Zeitungslandschaft zu schaffen. So befinden sich im Sample klassische und eher boulevardeske Tageszeitungen, eine Wochenzeitung und Medien, die in ihrer publizistischen Ausrichtung die ganze Bandbreite des rechts-links-Spektrums abdecken. Eine Einschränkung war, dass wegen der räumlichen Nähe zum Lufthansa-Firmensitz in Frankfurt keine Zeitungen aus dem Rhein-Main-Gebiet berücksichtig werden sollten. Das Sample bestand dabei aus Artikeln, die im dreijährigen Untersuchungszeitraum in den untersuchten Medien veröffentlicht wurden. Eine weitere Bedingung war es, dass in den Artikeln der Begriff Lufthansa mindestens fünf Mal genannt wurde. Der Gedanke hinter dieser Einschränkung war es, nur jene Artikel zu berücksichtigen, die sich explizit mit dem Unternehmen Lufthansa auseinandersetzen. Artikel, in denen die Lufthansa nur einmal am Rande erwähnt wurde, beziehungsweise sehr kleine Meldungen, fielen so aus dem Sample. Ein weiterer Vorteil aus forschungspraktischer Sicht war es also, dass das Sample auf eine handhabbare Größe schrumpfte. Für jeden Artikel wurde im Rahmen der Resonanzanalyse ein Index gebildet, der sich aus der Auflage der Zeitung, der Artikellänge sowie der im Artikel zum Ausdruck kommenden Bewertung des Unternehmens zusammensetzte. Die Indizes einer Woche wurden zu einem Wochenwert zusammengefasst. Dieser Wochenwert wurde für jede Woche des Untersuchungszeitraums gebildet.

 zur Startseite "Reputations-Analyse"